Über Pallaton
Titel
Pallaton
Format
Kurzfilm
Genre
Action, Drama
Status
Fertiggestellt
Regie
Johannes Becht
Top-Besetzung
Zachary Hokeah,
Kinley McGowen,
Dennis Knifechief
Sprache
Englisch
Drehzeitraum
2023-2024
Drehort
Oklahoma
Meine Rolle
Hartman
Laufzeit
22 Min.
Besetzung
Zachary Hokeah (Pallaton),
Kinley McGowen (Alex),
Dennis Knifechief (Colt),
Jordan Cruz (Mercenary),
Johannes Becht (Hartman),
Milan Davis (Realtor),
Brenda Hardy (Bartender),
Joshua Jennings (Pedestrian),
Sydnie Skinner (Pedestrian)
Produktion
Johannes Becht,
Zachary Hokeah
Drehbuch
Johannes Becht,
Zachary Hokeah
Kamera
Bom
Schnitt
Johannes Becht
Make-up Artist
Kinley McGowen
Boom Operator
Johnathan Nguyen,
Jake Curran,
Johannes Becht
Stunts
Zachary Hokeah
Camera Department
Bom (camera operator),
Hawk Hartico (drone operator),
Johnathan Nguyen (camera operator)
Farbgestaltung
Bom
Produktionsassistenz
Jake Curran,
Hawk Hartico,
Kate Kitova,
Khrystyna Melnchuk


Pallaton ist ein charaktergetriebenes Action-Drama, das in den ruhigen, aber unerbittlichen Landschaften des ländlichen Oklahoma spielt. Der Film folgt einem ehemaligen Kampfsoldaten, der versucht, seine gewalttätige Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein Leben in Abgeschiedenheit aufzubauen. Doch als seine Frau brutal ermordet wird, bricht dieser fragile Frieden zusammen — und er wird gezwungen, sich genau den Dämonen zu stellen, denen er glaubte entkommen zu sein.
Was zunächst wie eine geradlinige Rachegeschichte beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas Komplexerem. Während Pallaton die Spuren zurückverfolgt, die ihn erneut in eine Welt aus Waffen, alten Kontakten und ungelösten Konflikten führen, entfaltet sich die Handlung durch angespannte Begegnungen, Verfolgung und Konfrontation. Ein zufälliges Wiedersehen mit einem alten Freund setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihn immer tiefer in ein Netz aus Gewalt zieht und schließlich in einem brutalen Zusammenstoß mit Colt gipfelt — dem Mann, der für den Tod seiner Frau verantwortlich ist, aber zugleich eine eigene ungelöste Vergangenheit mit Pallaton teilt.
Im Kern geht es in Pallaton nicht nur um Rache, sondern um Verantwortung, Schuld und die nachwirkenden Folgen des Krieges. Die finale Konfrontation fordert beide Figuren nicht nur körperlich, sondern auch moralisch heraus — und lässt das Publikum mit einer Auflösung zurück, die einfachen Antworten widersteht.
Dieses Projekt war meine letzte größere Produktion in den Vereinigten Staaten, bevor ich nach Deutschland zurückkehrte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits mehrere Jahre in verschiedenen Bereichen der Medienarbeit gesammelt — von Journalismus und Vor-Ort-Reporting bis hin zu Video- und Content-Produktion. Pallaton wurde zum Höhepunkt dieser Phase und verband Storytelling, visuelle Komposition und praktisches Filmemachen in einem einzigen Projekt.
Anders als größere Produktionen wie Resurrection Road oder Bloodstained Ivory war dies ein unabhängiger Film, der durch enge Zusammenarbeit, begrenzte Ressourcen und einen starken Fokus auf Umsetzung entstand. Ich war in mehreren Rollen beteiligt, darunter Regie, Drehbuch, Schnitt, Produktion und Schauspiel. Diese vielschichtige Beteiligung erforderte nicht nur kreative Entscheidungen, sondern auch ein tiefes Verständnis dafür, wie jedes einzelne Element — von der Kameraarbeit bis zum Sounddesign — zur finalen Erzählung beiträgt.
Die Arbeit in diesen unterschiedlichen Rollen hat meinen Ansatz zum Storytelling grundlegend geprägt. Sie schärfte mein Gespür für Timing, Bildgestaltung und emotionale Wirkung — Fähigkeiten, die weit über den Film hinausreichen und meine Arbeit bis heute beeinflussen, besonders im Bereich digitaler Medien und Marketing. Visuell zu denken, Narrative wirkungsvoll zu strukturieren und die Wahrnehmung des Publikums zu verstehen, bleibt zentral für alles, was ich tue.
Rückblickend steht Pallaton für mehr als nur ein Filmprojekt. Der Film markiert den Übergang zwischen zwei Phasen meiner Laufbahn: der praktischen, explorativen Zeit in den Vereinigten Staaten und der stärker strategischen, mediengetriebenen Arbeit, auf die ich mich heute konzentriere. Auch wenn sich mein beruflicher Weg inzwischen stärker in Richtung Digital Marketing und Content-Strategie entwickelt hat, prägt die Grundlage aus Projekten wie diesem weiterhin, wie ich Kommunikation, Storytelling und Medien als Ganzes angehe.
